TeXShop

Dezember 9, 2009

http://www.uoregon.edu/~koch/texshop/

Betriebssysteme

Der Texteditor ist nur für Mac Plattformen erhältlich.

Handhabung, Einrichtung mit MikTeX, Vorteile und Nachteile konnten wir leider nicht testen, weil wir kein Mac OS System besitzen. Deshalb soll es nur als weitere Mac OS  TeX-Editor Alternative sein.

Falls jemand den Editor getestet hat, kann er es ja als Kommentar hier hinterlassen!


TexMakerX 1.9.3

Dezember 9, 2009

http://texmakerx.sourceforge.net/

Bei dem Programm TexMakerX 1.9.3. handelt es sich um einen Freeware Text-Editor mit integrierten Werkzeugen für die Benutzung von LaTeX.

Betriebssysteme

Der Texteditor ist für alle gängingen Betriebssysteme vorhanden. Dazu zählen Windows, MacOSX, Linux, FreeBSD und andere Plattformen.

Unter der oben angegebenen Adresse lässt sich das Programm TexMakerX in der Version 1.9.3.  als zip- oder exe-datei herunterladen.

Wir haben uns für die exe-datei für Windows entschieden.

Installation

Unter Windows XP SP3:

Die Installation durch Ausführen der exe-Datei ist ziemlich simpel. Durch Doppelklick startet die Installation und man wird nach der gewünschten Sprache für das Programm gefragt. Man kann wählen zwischen Deutsch, Englisch und Französisch, anschließend wählt man noch den Zielordner aus und wartet bis die Installation abgeschlossen ist. Ein Neustart des Systems ist nach der Installation nicht nötig und das Programm kann sofort gestartet werden.

Einrichtung mit MikTeX

Nach dem ersten Öffnen muss das Programm mit dem auf dem Computer zuvor installiertem MikTeX verknüpft werden.

Dazu wird in der Menüleiste Optionen angeklickt und der Punkt „TexMakerX einrichten“ geöffnet. Es öffnet sich ein Fenster mit dem Titel „TexMakerX konfigurieren“, dort muss in der linken Leiste der Reiter „Kommandos“ angeklickt werden. Dann öffnet sich auf der rechten Seite ein Anzeigefeld mit sehr vielen Befehlszeilen. Vor der jeweiligen Befehlszeile steht, mit welchem Programm von MikTeX es verbunden werden möchte.

Die Befehle für „LaTeX, DviPS, PS2Pdf, Makeindex, Bibtex, PdfLaTex, DviPdf, DviPng, Metapost und Dvi Betrachter“ finden sich im im Ordner von „MikTeX“ im Unterordner „miktex“ und dann im Ordner „bin“.

Der PS Betrachter und der Pdf Betrachter muss mit dem Programm Acrobat Reader verbunden werden.

Ghostscript muss mit dem Programm Ghostscricpt verbunden werden (auch als freeware erhältlich z.B. unter: http://www.chip.de/downloads/AFPL-Ghostscript_13012016.html )

Handhabung

Der TexMakerX ist ein sehr übersichtlich aufgebauter Texteditor für LaTeX.

Die Anzeige besitzt neben der üblichen Menüleiste noch zwei sehr hilfreiche Icon-Leisten mit denen sich die Arbeit mit LaTeX sehr vereinfacht. Sie sind nach dem Schema von Microsoft Word aufgebaut. Neben den bekannten Icons für Ausschneiden, Kopieren, Einfügen, Öffnen, Neues Dokument, Rückgängig, Wiederherstellen, finden sich die sehr hilfreichen Icons für Fett, Kursiv, Unterstrichen, Linksbündig, Zentriert und Rechtsbündig, die bei LaTeX eine besondere Befehlszeile einfügen, hinter der in Klammern der Text eingefügt werden muss, der die bestimmte Form annehmen soll. Des Weiteren finden sich dort auch sehr hilfreiche Icons zum Einfügen von Überschriften, Mathematischen Zeichen, Einfügen von Klammern.

Nicht zu vergessen sind die für LaTeX notwendigen Buttons zur Anzeige des Textes als DVI-, PDF-oder PS-Datei.

Neben den Menüleisten befindet sich auf der linken Seite ein Fenster mit einem Strukturbaum, mit kleinen Icons am linken Rand, dort befinden sich unter jedem Icon viele Hilfreiche Befehle zum Einfügen von z.B. Pfeilen, Griechischen Buchstaben, mathematischen Formeln, Sonderzeichen, Umlaute, Klamern, Smileys und Sonderzeichen anderer Sprachen.

Das größte Fenster ist das Eingabefenster für den Quelltext.

Unter dem Eingabefenster befindet sich noch ein Fenster, das in fünf Reiter unterteilt ist. Diese Reiter sind unterteilt in Meldungen, Log, Fehler, Vorschau und Suchergebnisse. Dort werden Fehler angezeigt, die auftreten bei der Anzeige des Quelltextes als DVI-, PDF- oder PS-Dateien. Bzw. Schreibfehler, die im Quelltext vorkommen und weshalb der Quelltext nicht ausgeführt werden kann.

Vorteile

  • einfache Handhabung
  • übersichtlich
  • gut strukturiert
  • für alle gängigen Betriebssysteme verfügbar
  • einfache Installation

Nachteile

  • Einrichtung für LaTeX-Neulinge schwierig
  • Zum anzeigen der DVI-Datei muss erst der Latex-Button geklickt werden, damit eine DVI-Datei erzeugt wird

Fazit

Der TexMakerX ist ein guter Texteditor mit einer Übersichtlichen Struktur und auch leicht handhabbar, jedoch ist die Kofiguration für LaTeX-Neulinge ein bisschen kompliziert, aber dafür gibt es im Web einige Anleitungen.


LaTeXEditor

Dezember 9, 2009

http://www.latexeditor.org/download_main.html

Betriebssysteme

Der Texteditor ist nur für Windows Plattformen erhältlich.

Einrichtung mit MikTeX

Für diesen Text-Editor ist keine Installation nötig. Man lädt die zip-Datei herunter und entpackt sie auf dem Rechner und das Programm kann gestartet werden.  Eine Verbindung mit MikTeX ist nicht nötig. Der Editor liefert auch ein eigenes Vorschauprogramm mit (nicht das bei den anderen Editoren gebrauchte Yap).

Handhabung

Anschließend konnte man gleich loslegen. Eine Testdatei wurde problemlos konvertiert und nach kurzer Konfiguration im selben Fenster neben dem Quellcode angezeigt. Die Konvertierung der TeX-Datei in eine DVI oder PDF-Datei funktioniert ohne Probleme. Es mussten keine fehlenden Pfade angegeben werden.

Mathematische Formel und Zeichen können über die Symbolleiste sehr einfach eingefügt werden und es muss nicht lange danach gesucht werden. Bilder, Tabellen, Aufzählungen etc. sind auch in die Symbolleiste integriert.

Direkt unter dem Queklltextfenster, befindet sich die Ausgabeleiste. In dieser Ausgabeleiste werden Fehler und Warnungen beim Konvertieren angezeigt.

Vorteile

  • sehr einfache Handhabung
  • Einrichtung mit MiKTeX entfällt
  • übersichtlich
  • gut strukturiert
  • keine Installatiobn nötig, nur Entpacken
  • Vorschau des Dokumentes wird im selben Fenster angezeigt
  • Alle gängigen Sonderzeichen in der Symbolleiste
  • Durch Doppelklick im Quelltext springt die Vorschau direkt zum ausgewählten Bereich

Nachteile

  • nur für Windows Plattformen erhältlich
  • einmal abgestürzt beim kompillieren, kann daran liegen, dass es nicht installiert wurde
  • keine Bilder in der Vorschau, möglicherweise Einstellungsproblem oder Dateiformat

Fazit

Der LaTeXEditor ist ein sehr guter frei erhältlicher Texteditor mit einer übersichtlichen Struktur und auch sehr leicht zu handhaben,  die Konfiguration für LaTeX-Neulinge ist nicht notwendig im Vergleich zum TexMakerX und TeXnicCenter. Nachteilig ist, dass das Programm nur für Windows erhältlich.


TeXnicCenter

Dezember 4, 2009

http://www.texniccenter.org/

Betriebssysteme

Der Texteditor ist nur für Windows Plattformen erhältlich.

Einrichtung mit MikTeX

Nach der Installation und wenn das Programm das erste Mal gestartet wird, startet gleich der Konfigurationsassistent.
Im weiteren Verlauf kann dort das Verzeichnis der TeX-Distribution (in unserem Fall MiKTeX) angegeben werden.

Handhabung

Danach konnte man gleich loslegen. Eine Testdatei wurde problemlos konvertiert und angezeigt. Damit konnte die TeX-Datei direkt in eine DVI oder PDF-Datei konvertiert werden. Es mussten keine fehlenden Pfade angegeben werden.

Mathematische Formel und Zeichen können über Menü–>Mathe eingefügt. Über Menü–>Einfügen können Bilder, Tabellen, Aufzählungen etc. eingefügt werden. Wichtige und oft genutzte Befehle wie Fett, Kursiv, … ,Bilder ,Tabelle etc. können direkt mit Buttons die unter der Menüleiste liegen eingefügt werden.
Wenn bestimmte Befehle wie z.B. griechische Buchstaben öfter gebraucht werden, können diese über Menü–>Extras–>Anpassen–>Symbolleisten in die Symbolleiste integriert werden.

Direkt unter dem Fensterabschnitt wo der Text geschrieben wird, befindet sich die Ausgabeleiste. In dieser Ausgabeleiste werden Fehler und Warnungen beim Konvertieren angezeigt.

Vorteile

  • sehr einfache Handhabung
  • einfach Einrichtung mit MiKTeX
  • übersichtlich
  • gut strukturiert
  • einfache Installation
  • es kann sofort eine Vorschau des Dokumentes erstellt werden

Nachteile

  • nur für Windows Plattformen erhältlich
  • man kann nicht alle Befehle in die Symbolleiste legen (eine Symbolleiste mit Reitern wäre sinnvoll)

Fazit

Der TexnicCenter ist ein sehr guter frei erhältlicher Texteditor mit einer übersichtlichen Struktur und auch leicht zu handhaben,  die Konfiguration für LaTeX-Neulinge ist einfacher als zum Vergleich zum TexMakerX. Nachteilig ist dass das Programm nur für Windows erhältlich. Auch die Lösung zum Einfügen von Befehlen über das Menü ist manchmal umständlich.


Wie ist ein LaTeX Dokument aufgebaut?

Dezember 4, 2009

LaTeX Dokumente sind nicht wie typische Word o.ä. Dokumente aufgebaut. Man sieht nicht wenn man den Text schreibt wie das Dokument am Ende aussieht. Der Text wird ähnlich wie bei einer Programmiersprache (aber nicht so abstrakt und kompliziert) mit Befehlen geschrieben. Erst nach dem Konvertieren kann das Dokument in seiner Endform betrachtet werden. Wir erklären hier kurz den Aufbau eines solchen Dokumentes:

Minimaler Aufbau:

Hier zeigen wir einmal was minimal für ein Dokument in LaTeX gebraucht wird:

\documentclass{article}

%Praeambel

\begin{document}

Text. % Hier steht der eigene Text

\end{document}

Als erstes kommt das Praeambel, dort stehen alle Befehle die global für das gesamte Dokument gelten. Danach kann schon das eigentliche Dokument beginnen.

Dokumentklassen:

\documentclass[option1,option2,...]{style}

Mit diesem wird dem Dokument eine Dokumentenklasse zugewiesen und mittels Optionen Besonderheiten eingestellt. Klassen und Optionen werden im folgenden erklärt. Die Reihenfolge der Optionen ist gleichgültig. Die verwendete Klasse bestimmt das Erscheinungsbild des Textes. Ein Ändern der Klasse kann also ein völlig anders aussehendes Resultat liefern.

Wichtige Klassen:

article:
für Artikel, Vorträge, Praktikumsarbeiten, Seminararbeiten, kürzere Berichte, Anträge, Gutachten, Programmbeschreibungen, Einladungen u.v.a
report:
für längere Berichte, die aus mehreren Kapiteln bestehen, Diplomarbeiten, Dissertationen, Skripte u.ä.
book:
für Bücher
letter:
für Briefe
slides:
für Präsentationsfolien

Wichtige Optionen:

12pt:
Schriftgröße
a4paper:
Papiergröße
titlepage:
für eine eigene Titelseite
twocolumn:
zweispaltiger Druck

Beispiel für ein komplizierteres LaTeX-Dokument:

Hier ein Beispiel für ein komplizierteres LaTeX-Dokument welches aus meiner Bachelor-Arbeit stammt.

\documentclass[a4paper,12pt]{report}
\usepackage[hang,small,bf]{caption}
\usepackage{graphicx}
--> Paket um Grafiken, Bilder einzubinden
\usepackage[latin1]{inputenc}
--> Paket um Umlaute direkt einzugeben (ohne speziellen Befehl)
\usepackage[english]{babel}
--> Wörterbuch (hier für Englisch)
\usepackage[intoc]{nomencl}
--> Paket für die Benutzung eines Abkürzungsverzeichnis
\usepackage[numbers,square,super]{natbib}
--> Paket für Bibliographie
\usepackage{mciteplus}
--> Paket für das Literaturverzeichnis
\usepackage{setspace}
--> Paket zur Einstellung des Zeichenabstandes

\begin{document}
\chapter{Bli}
–> Kapitel
TEXT
\section{Bla}
–> Unterkapitel
TEXT
\subsection{Blubb}
TEXT

\includegraphics[width=1\linewidth]{bildname.eps}%
–> Grafik einfügen

\textbf{Blu}
–> Fett schreiben

\newpage
–> Neue Seite anfangen

Natürlich gibt es noch viel mehr, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Am besten liest man sich selber bei den Befehlen ein. Eine gute Dokumentation für Anfänger gibt es unter Anderem hier:
http://de.wikibooks.org/wiki/LaTeX-Kompendium:_Schnellkurs


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